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Rehabilitation für Erwachsene / Pädiatrische Rehabilitation · Behandlungsratgeber

Postoperative Rehabilitation

Postoperative Rehabilitation: operative Einschränkungen, Bewegungs- und Belastungsplan, Rückkehr in den Alltag und Kriterien der Verlaufskontrolle.

Aktualisiert: · Allgemeine Information

Postoperative Rehabilitation

Postoperative Rehabilitation: welches Vorgehen wird gewählt?

Die Rehabilitation nach einer Operation unterstützt die Patientin oder den Patienten dabei, möglichst rasch wieder funktionsfähig und in den Aktivitäten des täglichen Lebens selbstständig zu werden. Eine — wenn möglich — bereits vor dem Eingriff begonnene Vorbereitung kann zu einem effektiveren postoperativen Verlauf beitragen. In der Frühphase werden die Verringerung von Schmerz und Schwellung, der Erhalt der Narbenbeweglichkeit und die schrittweise Vergrößerung des Gelenkbewegungsumfangs angestrebt; die Trainingsintensität wird entsprechend dem Heilungsstadium allmählich gesteigert.

    Bereiche der Beurteilung und Anwendung

    • Präoperative Aufklärung und Vorbereitung (soweit möglich)
    • Schmerz- und Schwellungsmanagement
    • Narbenmobilisation
    • Stufenweise Beweglichkeits- und Kräftigungsübungen
    • Unterstützung bei der Nutzung von Hilfsmitteln, Orthesen und Prothesen

    Die operativen Angaben bilden die Grundlage des Programms

    Geprüft werden Art und Datum der Operation, die verwendete Osteosynthese oder Prothese sowie die Empfehlungen der Operateurin oder des Operateurs. Wundzustand und erlaubte Bewegungen werden beurteilt. Für unterschiedliche Operationen gilt nicht derselbe Zeitplan; während manche Gewebe geschont werden müssen, kann in anderen Bereichen frühe Bewegung angezeigt sein.

      Wie wird die stufenweise Rückkehr überwacht?

      Zuerst stehen sichere Bewegung und grundlegende Alltagsbedürfnisse, danach Kraft und anspruchsvollere Aufgaben. Autofahren, Rückkehr in den Beruf und Wiederaufnahme des Sports können jeweils eigene Entscheidungen sein. Neu auftretendes Fieber, Wundsekretion oder deutlich zunehmende Schmerzen sind dem Team zu melden. Bei plötzlicher Atemnot oder Brustschmerz ist der Rettungsdienst zu rufen.

        Was wird beim Erstgespräch beurteilt?

        Besprochen werden Ihre Krankengeschichte, Ihre aktuellen Beschwerden, Ihre Medikamente und Ihre Bedürfnisse im Alltag. Vorhandene frühere Befunde können Sie mitbringen. Geeignete Optionen werden nach der ärztlichen Beurteilung gemeinsam erörtert.

          Ihre Fragen

          Patienteninformationen

          Was soll ich zum ersten Termin mitbringen?

          Hilfreich sind Operations- und Entlassungsbericht, Notizen der letzten Kontrolle, eingenommene Medikamente und vorhandene Hilfsmittel.

          Darf ich das im Internet gefundene Operationsprotokoll anwenden?

          Selbst bei gleicher Operationsbezeichnung können Gewebezustand und Operationstechnik unterschiedlich sein. Das Programm muss mit den Vorgaben der Operateurin oder des Operateurs übereinstimmen.

          • SGK
          • Allianz Sigorta
          • Mapfre Sigorta
          • AXA Sigorta
          • Ziraat Sigorta
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