Zum Inhalt springen

Pädiatrische Rehabilitation · Behandlungsratgeber

Pädiatrische Rehabilitation

Pädiatrische Rehabilitation: Entwicklungsbeurteilung, spielbasierte Arbeit, Einbeziehung der Familie und Ziele, die zum Alltag des Kindes passen.

Aktualisiert: · Allgemeine Information

Pädiatrische Rehabilitation: welches Vorgehen wird gewählt?

Die pädiatrische Rehabilitation ist ein ganzheitlicher Ansatz, der bei angeborenen oder erworbenen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen das körperliche, kognitive und psychosoziale Potenzial des Kindes fördert. Da Säuglings- und Kindesalter von Wachstum und Entwicklung geprägt sind, werden die Methoden nach Alter und Entwicklungsstand des Kindes ausgewählt. Der Prozess beginnt so früh wie möglich und erfolgt in Zusammenarbeit von Familie, Ärztin oder Arzt, Physiotherapie und den beteiligten Fachdisziplinen.

    Bereiche der Beurteilung und Anwendung

    • Zerebralparese und Torticollis
    • Umschriebene Entwicklungsstörung motorischer Funktionen
    • Down-Syndrom und Autismus-Spektrum-Störungen
    • Betreuung von Frühgeborenen und Risikokindern
    • Schulung von Grob- und Feinmotorik, Gleichgewicht und Gehen
    • Unterstützung durch Hydrotherapie und Kinesio-Taping
    • Angehörigenschulung und Anpassung von Wohn- und Schulumfeld

    Was wird bei der Erstbeurteilung besprochen?

    Erfragt werden Schwangerschafts- und Geburtsanamnese, Entwicklungsschritte, Ernährung, Schlaf und alltägliche Spielgewohnheiten. Die Bewegung des Kindes wird bezogen auf Alter und Entwicklungsstand beobachtet. Frühere Befunde und Notizen zu den Sorgen der Familie sind hilfreich. Aus der Verzögerung einer einzelnen Fertigkeit wird keine sichere Diagnose oder Entwicklungsprognose abgeleitet.

      Warum sind Spiel und Angehörigenschulung wichtig?

      Aktivitäten, die das Kind interessieren, werden mit den Bewegungszielen verknüpft. Das Heimprogramm wird der Familie in umsetzbaren Schritten gezeigt; Anzeichen von Schmerz, Unbehagen und Erschöpfung beim Kind werden berücksichtigt. Auch Bedürfnisse in Schule oder Kindergarten können besprochen werden. Der Fortschritt wird an den eigenen funktionellen Zielen des Kindes gemessen, nicht allein am Vergleich mit Gleichaltrigen.

        Was wird beim Erstgespräch beurteilt?

        Besprochen werden Ihre Krankengeschichte, Ihre aktuellen Beschwerden, Ihre Medikamente und Ihre Bedürfnisse im Alltag. Vorhandene frühere Befunde können Sie mitbringen. Geeignete Optionen werden nach der ärztlichen Beurteilung gemeinsam erörtert.

          Ihre Fragen

          Patienteninformationen

          Dürfen wir ein Spielzeug zum Termin mitbringen?

          Ein kleines Lieblingsspielzeug kann Kommunikation und Beobachtung erleichtern. Es ist außerdem hilfreich, vorhandene Orthesen und Hilfsmittel mitzubringen.

          Ist mehr Üben zu Hause immer besser?

          Nein. Dauer und Intensität richten sich nach der Belastbarkeit des Kindes. Bevorzugt werden qualitativ gute, sichere und in den Tagesablauf passende Übungen.

          • SGK
          • Allianz Sigorta
          • Mapfre Sigorta
          • AXA Sigorta
          • Ziraat Sigorta
          • Türkiye Sigorta
          • Türkiye Katılım Sigorta
          • Acıbadem
          • Ankara Sigorta
          • Doğa Sigorta
          • Ethica Sigorta
          • Hepiyi Sigorta
          • QNB Sigorta
          • QİK Sigorta
          • Ray Sigorta
          • Zurich Sigorta
          • Neova Sigorta
          • Medisa Sigorta
          • Magdeburger Sigorta
          • Sompo Japan Sigorta
          • Türk Nippon Sigorta
          • Aksandık
          • Yapı Kredi
          • Yapı Kredi Emekli Sandığı Vakfı
          • Türk Telekom Vakfı
          • T.C. Ziraat & Halk Bankası Emekli ve Yardım Sandığı Vakfı
          • Danıştay
          • Sayıştay
          • Yargıtay